This is awesome Januar 2021

Hier die awesome Tracks / Alben die uns über den Januar 2021 geholfen haben und die wir euch besonders ans Herz legen möchten.


Buck Meek – Two Saviors (Keeled Scales/2020)

Das zweite Soloalbum von Big-Thief-Gitarrist Buck Meek, entstand innerhalb von nur einer Woche live, analog und achtspurig im hochsommerlichen New Orleans.

Trotz fragiler Zartheit ächzt und knirscht es in den Liedern, die immer etwas windschief in den Angeln hängen. Dabei erteilt Meek mit seiner ausgezehrten, leiernden Gesangsstimme eine Lehrstunde in versehrter Schönheit, denn die mit unsicherem Zittern vorgetragenen Melodien sind Gold wert.

Bandlink: https://www.buckmeekmusic.com/

Folgende Picks aus dem Release haben es auf unsere Playlist geschafft:
– Pareidolia
– Candle


The Notwist – Vertigo Days (Morr Music / 2021)

Vertigo Days ist für The Notwist das erste Album seit sieben Jahren. Die wichtigsten Neuerungen: Es ist das erste Album seit gut einem Vierteljahrhundert, an dem Martin Gretschmann (Console) nicht mitgewirkt hat und es gibt das erste Mal internationalen Musikgästen.

„Wir wollten das Konzept einer Band in Frage stellen, indem wir andere Stimmen und Ideen, andere Sprachen hinzufügen und auch die Idee von hinterfragen oder verwischen Nationalität.“

Was an Vertigo Days am beeindruckendsten ist, ist die Art und Weise, wie es als eine lange, fließende Suite zusammengesetzt ist. Das Album wurde als Ganzes konzipiert. Dies wird auch durch die Texte des Albums festgehalten, die laut Markus Archer „eher wie ein einziges langes Gedicht fühlen“. Die Dimensionen dieses Gedichts sind vielfältig, was durch die geopolitische Verrücktheit seiner Zeit noch verstärkt wurde. Die einzige Gewissheit ist, dass es keine Gewissheit gibt. „Es geht vielleicht hauptsächlich darum zu lernen und wie man nie irgendwo ankommt“, stimmt Markus Archer zu.

Bandlink: http://notwist.com/

Folgende Picks aus dem Release haben es auf unsere Playlist geschafft:
– Into Love / Stars
– Exit Strategy To Myself
– Where you find me

– Oh sweet fire


Kvelertak – Splid (Rise Records / 2020)

Also wir seinerzeit das erste mal „1985“ vom Album Nattesferd gehört haben, wussten wir das nicht richtig einzuordnen: Was das was wir da hören jetzt ernst gemeint oder ist das irgendeine Art Parodie auf 80’s-Rock.

Mittlerweile ist uns klar: Wir lieben Kvelertak!

Als allerdings im Juli 2018 Frontmann und Gründungsmitglied Erlend Hjelvik völlig überraschend seinen Ausstieg bei KVELERTAK bekannt gab, war es erstmal gar nicht sicher wie und ob es mit der Band weitergehen wird.
Mit „Spild“ haben die Norweger nun aber ihr langersehntes, viertes Album abgeliefert. Neu mit an Board Ivar Nikolaisen als neuer Frontman. Und „Splid“ ist ein absolutes Meisterwerk geworden! Von „Rogaland“ bis zum letzten Ton von „Ved bredden av Nihil“ nimmt das Album in Bandnamen bedeutenden „Würgegriff“. Einfach ein geiles Rockalbum! PUNKT!

Bandlink: https://www.kvelertak.com/

Folgende Picks aus dem Release haben es auf unsere Playlist geschafft:
– Rogaland
Ved bredden av Nihil


Tvärvägen – They were already here (Hare Tracks / 2021)

Seit seinem Debüt „Sånger från Tvärvägen“ im Jahr 2009 haben wir den schwedischen Multiinstrumentalisten tief in unser Herz geschlossen. Bis dato hat er 4 wunderbare Alben veröffentlicht und weckt mit der Singleauskopplung „The were already here“ bei und den Wunsch / die Sehnsucht nach Album Album Nummer 5.

Bandlink: https://www.facebook.com/tvarvagen

Folgende Picks aus dem Release haben es auf unsere Playlist geschafft:
– They were already here